Fellpflege beim Hund – Tipps und Tricks für ein gesundes und glänzendes Fell

Fellpflege beim Hund – Tipps und Tricks für ein gesundes und glänzendes Fell

Maulkorbtraining: So gewöhnst du deinen Hund an den Maulkorb Du liest Fellpflege beim Hund – Tipps und Tricks für ein gesundes und glänzendes Fell 5 Minuten

Die Fellpflege beim Hund ist weit mehr als nur eine kosmetische Angelegenheit – sie trägt maßgeblich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Vierbeiners bei. Ein gepflegtes, glänzendes Fell deutet auf einen gesunden Hund hin, während Verfilzungen, trockene Haut oder Parasitenbefall auf eine mangelnde Fellpflege hinweisen können.

Aber wie oft sollte man einen Hund bürsten, baden oder trimmen? Welche Fellpflegeprodukte sind sinnvoll? Und wie lässt sich das Fell richtig pflegen, um Hautprobleme zu vermeiden? In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Tipps und Tricks für eine optimale Fellpflege.


1. Warum ist die Fellpflege beim Hund so wichtig?

Die regelmäßige Fellpflege sorgt nicht nur für ein gesundes und glänzendes Fell, sondern hat auch folgende Vorteile:

Entfernt abgestorbene Haare und Schmutz
Verhindert Verfilzungen und Knotenbildung
Reduziert Parasitenbefall wie Flöhe und Zecken
Unterstützt die Hautgesundheit und regt die Durchblutung an
Vermindert lästiges Haaren in der Wohnung
Stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund

Jeder Hundetyp hat jedoch unterschiedliche Bedürfnisse – Langhaarige Hunde benötigen mehr Pflege als Kurzhaarhunde, und Rassen mit dichter Unterwolle haben andere Ansprüche als Hunde mit glattem Fell.


2. Die richtige Fellpflege für verschiedene Felltypen

Kurzhaarige Hunde: 🐕
🔹 Beispielrassen: Labrador, Boxer, Dalmatiner
🔹 Fellpflege: Wöchentliches Bürsten mit einer Naturhaarbürste oder einem Gummistriegel reicht oft aus, um abgestorbene Haare zu entfernen.

Langhaarige Hunde: 🐕‍🦺
🔹 Beispielrassen: Golden Retriever, Afghane, Berner Sennenhund
🔹 Fellpflege: Tägliches Kämmen mit einer Zupfbürste oder einem Entfilzungsmesser, um Verfilzungen zu vermeiden.

Hunde mit Unterwolle: 🐾
🔹 Beispielrassen: Husky, Schäferhund, Border Collie
🔹 Fellpflege: Besonders im Fellwechsel ist es wichtig, die Unterwolle regelmäßig mit einem Furminator oder einem Trimmstriegel zu entfernen.

Rauhaarige Hunde: 🦮
🔹 Beispielrassen: Rauhaardackel, Schnauzer, Foxterrier
🔹 Fellpflege: Diese Hunde benötigen ein regelmäßiges Trimmen, da die abgestorbenen Haare nicht von selbst ausfallen.

Hunde mit lockigem oder wolligem Fell: 🐩
🔹 Beispielrassen: Pudel, Bichon Frisé, Portugiesischer Wasserhund
🔹 Fellpflege: Das Fell sollte regelmäßig mit einem Kamm und einer Schere getrimmt werden, da es leicht verfilzt.


3. Bürsten, Kämmen, Trimmen – So pflegst du das Fell richtig

Die richtige Bürsten-Technik hängt von der Fellstruktur deines Hundes ab. Hier sind einige hilfreiche Tipps:

Kurzhaarige Hunde: Bürste sanft in Wuchsrichtung des Fells.
Langhaarige Hunde: Teile das Fell in Schichten und kämme von unten nach oben.
Hunde mit Unterwolle: Verwende einen Furminator oder eine Unterwollbürste, um lose Haare zu entfernen.
Rauhaarige Hunde: Trimmschnitt mit einem Trimmmesser oder von einem Hundefriseur.

💡 Tipp: Belohne deinen Hund mit Leckerlis, damit er sich beim Bürsten wohlfühlt!


4. Baden – Wie oft sollte ein Hund gewaschen werden?

Viele Hundebesitzer fragen sich: Wie oft sollte ich meinen Hund baden?

🔹 Hunde mit normalem Fell: Maximal alle 6–8 Wochen, um den natürlichen Schutzfilm der Haut nicht zu zerstören.
🔹 Hunde mit empfindlicher Haut oder Allergien: Nur bei Bedarf mit einem milden Hundeshampoo.
🔹 Langhaarige Hunde: Alle 4–6 Wochen, besonders wenn das Fell schnell verfilzt.

🚿 Wichtig:
Kein menschliches Shampoo verwenden! Der pH-Wert von Hundefell unterscheidet sich von unserer Haut. Nutze ein spezielles Hundeshampoo für die Fellpflege.


5. Fellpflege-Produkte – Welche sind wirklich sinnvoll?

💡 Die richtigen Pflegeprodukte können die Fellpflege erleichtern. Hier einige Must-Haves:

Zupfbürste – Perfekt für langhaarige Hunde zur Entfernung von Verfilzungen
Furminator – Ideal für Hunde mit Unterwolle
qualitative Hundebürste – Für sanftes Bürsten 
Hundeshampoo – Speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Hundehaut
Entfilzungsmesser – Löst hartnäckige Knoten und Verfilzungen
Pfotenbalsam – Schützt die Pfoten vor Rissen und Austrocknung

💡 Extra Tipp: Bei Hunden mit empfindlicher Haut können auch Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren für ein gesünderes Fell sorgen.


6. Häufige Fehler bei der Fellpflege vermeiden

Zu häufiges Baden – Dies kann den Schutzfilm der Haut zerstören und zu trockener Haut führen.
Falsche Bürstenwahl – Nicht jede Bürste eignet sich für jedes Fell.
Mangelnde RegelmäßigkeitHundehaare verfilzen schnell, wenn nicht regelmäßig gebürstet wird.
Keine Eingewöhnung – Hunde sollten bereits im Welpenalter an die Fellpflege gewöhnt werden.


7. Wann ist ein Besuch beim Hundefriseur sinnvoll?

Manche Hunderassen, insbesondere Pudel, Malteser oder Schnauzer, benötigen eine regelmäßige professionelle Fellpflege.

Du solltest den Hundefriseur aufsuchen, wenn:

✔ Dein Hund stark verfilztes Fell hat
✔ Dein Hund ein Trimmschnitt benötigt (z. B. Rauhaarrassen)
✔ Das Fell regelmäßig geschnitten werden muss
✔ Dein Hund beim Bürsten ängstlich oder unruhig ist


Fazit: Regelmäßige Fellpflege sorgt für Wohlbefinden und Gesundheit

Die Fellpflege beim Hund sollte nicht unterschätzt werden – sie hält das Fell gesund, glänzend und schützt vor Hautproblemen.

Regelmäßiges Bürsten und Kämmen beugt Verfilzungen vor
Ein mildes Hundeshampoo schützt Haut und Fell
Die richtige Bürste für den Felltyp erleichtert die Pflege
Bei starken Verfilzungen hilft ein Hundefriseur

Ein gepflegtes Fell ist nicht nur ästhetisch, sondern trägt auch zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Vierbeiners bei! 🐶✨